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Unsere Einsatzkräfte rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus. Das ersteintreffende Löschfahrzeug fand den Stall bereits in Vollbrand vor. Das Feuer drohte auf angrenzende Anbauten wie das Wohnhaus, ein Strohlager sowie weitere Stallungen überzugreifen. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Zu Beginn des Einsatzes gestaltete sich die Wasserversorgung schwierig. Aus diesem beiden Gründen wurde das Stichwort auf F4 – Gebäude erhöht wurde. Infolgedessen wurden auch die Feuerwehren Veldhausen und Georgsdorf alarmiert. Zusätzlich wurden die Brandweer Ootmarsum sowie der HRB aus Nordhorn nachgefordert. Ebenfalls eilte der Kreisbrandmeister zur Einsatzstelle.
Leider kam für zehn Kälber jede Hilfe zu spät – sie verendeten in den Flammen. Weitere Tiere in angrenzenden Stallungen sollten zunächst evakuiert werden. Davon wurde jedoch abgesehen, da die Rauchentwicklung nachließ, der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte und sich die Tiere ruhig verhielten.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte die Feuerwehr Georgsdorf ihre Anfahrt abbrechen, die Feuerwehr Veldhausen rückte von der Einsatzstelle wieder ab. Nach etwa 1,5 Stunden konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. In der Spitze waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Insgesamt kamen acht Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Alle Einsatzkräfte konnten sich am Anhänger „Einsatzstellenhygiene“ der Ortsfeuerwehr Neuenhaus umkleiden. Zum Austausch von Gerätschaften und Schläuchen unterstützte ein Mitarbeiter der FTZ Nordhorn mit dem GW-Logistik.
Für die Versorgung mit Getränken sorgte das DRK Neuenhaus. Zusätzlich hatten Nachbarn bereits eine Kaffeeversorgung organisiert, in die sich das DRK integrierte. Die Polizei beschlagnahmte die Einsatzstelle.
Nach rund zwei Stunden konnten wir wieder einrücken und die Fahrzeuge einsatzbereit machen.
Ein großer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die wie immer hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Nachbarn der betroffenen Familie, die uns spontan mit Kaffee versorgten – das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit.












